Skip to content

Simplicity

"With constant pressure to add features and options and configurations, and to ship code quickly, it's easy to neglect simplicity, even though in the long run simplicity is the key to good software. Simplicity requires more work at the beginning of a project to reduce an idea to its essence and more discipline over the lifetime of a project to distinguish good changes from bad or pernicious ones. With sufficient effort, a good change can be accommodated without compromising what Fred Brooks called the 'conceptual integrity' of the design but a bad change cannot, and a pernicious change trades simplicity for its shallow cousin, convenience. Only through simplicity of design can a system remain stable, secure, and coherent as it grows." (Preface, The Go Programming Language)

Vielleicht lieber morgen

Ich habe das folgende Gedicht vor gut 10 Jahren von einer Freundin zu lesen bekommen. Heute morgen beim Lesen von Ernest Dowson kam es mir wieder in den Sinn...

Auf einem gelben Stück Papier, grün liniert, schrieb er ein Gedicht Und er nannte es "Chops" Denn das war der Name seines Hundes Und nur darum ging es. Und sein Lehrer gab ihm eine Eins Und einen goldenen Stern Und seine Mutter klebte es an die Küchentür Und las es seinen Tanten vor Das war das Jahr, als alle Kinder Mit Father Tracy in den Zoo fuhren Und sie sangen mit ihm im Bus Und seine Schwester kam auf die Welt mit winzigen Zehennägeln und kahl Und seine Eltern küssten sich oft Und das Mädchen um die Ecke schickte ihm eine Valentinskarte mit vielen "X" -en und er fragte seinen Vater, was die "X" -e bedeuteten Und sein Vater brachte ihn am Abend ins Bett Und war immer da, um das zu tun.

Auf einem weißen Stück Papier, blau liniert, schrieb er ein Gedicht Und er nannte es "Herbst" denn es war gerade Herbst Und nur darum ging es Und sein Lehrer gab ihm eine Eins und sagte, er solle präziser schreiben Und seine Mutter klebte es nicht an die Küchentür denn die war frisch gestrichen Und die anderen sagten ihm, das Father Tracy Zigaretten rauchte Und sie in der Kirche fallen ließ Und manchmal brannten sie Löcher in die Bänke Das war das Jahr, als seine Schwester eine Brille bekam, mit dicken Gläsern und schwarzem Gestell Und das Mädchen an der Ecke lachte ihn aus, als er mit ihr auf den Weihnachtsmann warten wollte Und die anderen sagten ihm, warum seine Eltern sich oft küssten Und sein Vater brachte ihn abends nicht mehr ins Bett Und sein Vater wurde wütend, als er ihn weinend darum bat.

Auf einem Blatt aus seinem Notizbuch Schrieb er ein Gedicht Und er nannte es "Unschuld: Eine Frage", denn das war die Frage, die seine Freundin betraf Und sein Lehrer gab ihm eine Eins Und sah ihn lange und seltsam an Und seine Mutter klebte es nicht an die Küchentür Denn er zeigte es ihr nicht Das war das Jahr, als Father Tracy starb Und er vergaß, wie das Glaubensbekenntnis ging. Und er erwischte seine Schwester, wie sie hinterm Haus herumknutschte Und seine Eltern küssten sich nicht mehr Und schwiegen sich an Und das Mädchen an der Ecke trug zu viel Make-up sodass er husten musste, wenn er sie küsste, aber er tat es trotzdem, weil es das war, was man halt tat Und um drei Uhr morgens brachte er sich ins Bett, während sein Vater nebenan schnarchte

Auf einem Stück brauner Papiertüte versuchte er sich an einem Gedicht Und er nannte es "Absolut Nichts", denn nur darum ging es wirklich Und er verpasste sich eine Eins Und einen Schnitt in jedes Handgelenk Und er klebte es an die Badezimmertür, denn er glaubte nicht, dass er es noch bis zur Küche schaffen würde

(Stephen Chboskys)

Absinthia Taetra

Green changed to white, emerald to opal; Nothing was changed. The man let the water trickle gently Into his glass, and as the green clouded, A mist fell from his mind. Then he drank opaline. Memories and terrors beset him. The past tore after him like a panther and Through the blackness of the present He saw the luminous tiger eyes of the things To be. But he drank opaline. And that obscure night of the soul, And the valley of humiliation, Through which he stumbled, were forgotten. He saw blue vistas of undiscovered countries, High prospects and a quiet, caressing sea. The past shed its perfume over him, To-day held his hand as if it were a little child, And tomorrow shone like a white star: Nothing was changed. He drank opaline. The man had known the obscure night of the soul, And lay even now in the valley of humiliation; And the tiger menace of the things To be was red in the skies. But for a little while he had forgotten. Green changed to white, emerald to opal: Nothing was changed.

(Written by Ernest Dowson.)

This is one of the most beautiful poems I know.
This page offers his other poems which also seem to be worth reading.

Categories: Words
Defined tags for this entry: